Am 3. März war das tolle Wohnzimmer von unserem Mitglied Elisabeth gut gefüllt mit Futura-Frauen. Gemeinsam schauten sie den Film „Island: ein Tag ohne Frauen“.
Der Dokumentarfilm von 2024 beleuchtet mit einer Mischung aus Zeitzeuginnen, Dokumentarmaterial aus den 70er Jahren und Trickfilmszenen, wie es möglich wurde, dass im Oktober 1975 90 Prozent der Frauen in Island ihre berufliche und private Arbeit einen Tag niederlegten und für Gleichberechtigung demonstrierten. Mit Leichtigkeit und viel Humor erzählen im Film ganz unterschiedliche Frauen, die damals beteiligt waren, mit verschiedenen Perspektiven, wie ihnen dieser Coup gelungen ist, der bis heute Wirkung zeigt. Denn Island steht bis heute in punkto Gleichberechtigung auf Platz eins in der Welt. Und die Augen der Isländerinnen leuchten beim Erzählen auch noch 50 Jahre später. Das macht viel von dem Zauber aus, den dieser Film ausstrahlt.
Im Nachgang haben die Futura-Frauen die Zeit genutzt, um über den Film und ihre Eindrücke zu reflektieren und zu diskutieren. Es gab leisere und kämpferische Stimmen zum Film und auch zu eigenen Erfahrungen als Frau in der Gesellschaft. Aber alle waren sich einig: den Isländerinnen ist damals ein wahres Meisterstück gelungen.
Weitere Informationen zum Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Tag_ohne_Frauen

