MITTEILUNGEN, INFOS UND NEWS

 

Bei traumhaftem Wanderwetter fanden sich um 9:30 Uhr acht wanderfreudige Damen und drei potenziell zukünftige Mitglieder 😉 am Waldkircher Bahnhof ein, um gemeinsam einen schönen Vormittag zu verbringen. Wir starteten in Richtung Kollnau an der Bläsikapelle vorbei Richtung Kohlenbach. Dort stand uns nun der Anstieg der Tour bevor bis hinauf zum Sexauer Haseneckle. Nach einer nur kurzen Trinkpause ging es in den Wald in Richtung Waldkircher Haseneckle mit einer idyllischen Aussicht auf das Kohlenbacher Tal. Mit zügigem Wandertempo und guten Gesprächen erreichten wir unser Ziel für die Mittagspause sogar schon kurz vor 12 Uhr, die Kastelburg, Hier stärkten wir uns ordentlich mit mitgebrachter Vesper. Für unsere kleinen tapferen Wanderinnen waren die ausgestellten Ritterrüstungen und die Musik auf der Burg sicher ein Highlight. Die Erwachsenen konnten von oben auf ganz Waldkirch blicken und wir entschieden uns unser Netzwerktreffen zu verlängern, um nach dem Abstieg noch ein Eis oder eine andere Kleinigkeit zu genehmigen, was wir auf dem Marktplatz genossen. Am Ende unseres Ausflugs hatte sicher jede Frau jede andere ein Stück näher kennengelernt. Wir hatten einen sehr offenen und ehrlichen Austausch und konnten hoffentlich einander Ideen geben, einfach zuhören oder in irgendeiner Form weiterhelfen. Unsere bunte Gruppe aus aktuellen und ehemaligen Mentorinnen und Mentees oder ganz frisch am Verein Interessierten würde sicher das nächste Mal gerne wieder mitlaufen und freut sich einander am 22.9. zum Sommerfest oder am 2.10. zum Mentoringabschluss wiederzusehen, um Gespräche wieder aufzugreifen.

 

Eine Zusammenfassung von Melanie Eichhorn

Die große Corona Krise – das sind meine Bewältigungsstrategien (19.05.20)

Unsere erste Corona-bedingte Online Version des Biographie-Talks wurde sehr gut angenommen und verlief erstaunlich reibungslos. Dabei war es besonders spannend, dass uns Teilnehmerinnen aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen – von Soloselbständigen über Angestellte im Homeoffice bis zu Firmenchefinnen – sehr offen an ihren Problemen und Lösungsstrategien teilhaben ließen. Fast alle konnten sich nach einer Phase der Unsicherheit an die neue Situation gut anpassen. Manche erlebten einen Kreativitätsschub, andere genossen die unerwartete Entschleunigung oder auch die Erforschung der digitalen Möglichkeiten. Als besonders stressig erlebten dagegen junge Mütter im Homeoffice die neue Situation und den älteren Teilnehmerinnen fehlte besonders der Kontakt zu den Enkeln.

 

Machtausübung durch Sprache. Wie mächtig sind Worte und was erlaube ich mir? (07.07.20)

Dieses Thema erwies sich als sehr vielschichtig. Wir beschäftigten uns hauptsächlich mit der Frage, was Sprache mächtig macht und diskutierten das besonders anhand von speziellen Hierarchieverhältnissen, z.B. Chefin zu Mitarbeiterin, politische Anführer zu ihrem Volk, Eltern zu ihren Kindern. In allen Fällen kann Sprache als unterstützend, erklärend, aber auch als abwertend oder verletzend eingesetzt werden. Sprache kann außerdem eine Gruppenzugehörigkeit signalisieren (z.B. akademische Sprache, Dialekt) oder auch der gezielten Manipulation dienen (Stichwort: Populismus). Dabei kann es durchaus passieren, dass beim Angespochenen sogenannte Triggerpunkte berührt werden und die Botschaft dann u.U. falsch verstanden wird. Dadurch können unerwartete, heftige emotionale Reaktionen ausgelöst werden.

Wir waren uns einig, dass ein sorgsamer Umgang mit der eigenen Ausdrucksweise, mutiges Ansprechen von Provokationen und verletzender Sprache bei Kollegen / Vorgesetzten, das Erkennen von Triggerpunkten und oft auch einfach Humor für eine gute Kommunikation auf Augenhöhe wichtig sind.

 

Umbruchsituationen – was sind meine Strategien? Was hat sich bewährt? (15.09.20)

Anders als bei der Diskussion zur Corona Pandemie befassten wir uns hier mit geplanten Umbrüchen, wie z.B. Wechsel des Berufszieles, Übergang von der Uni in die Industrie, aber auch Neuanfang in einem anderen Land. Dieser Schritt wurde als ganz besondere Herausforderung erlebt.

In praktisch allen Umbruchsituationen waren ein klares Ziel und eine gute Planung (einschließlich eines belastbaren Plan B) Voraussetzungen für den Erfolg. Außerdem haben sich Geduld, Kompromissfähigkeit und vor allem Selbstvertrauen als besonders hilfreich erwiesen. Für den erfolgreichen Neubeginn in einem anderen Land wurden möglichst gute Sprachkenntnisse als unabdingbar angesehen.

Im Frühjahr 2020 war es wieder soweit für den Start in die nächste Mentoring-Runde – das haben wir uns auch von der Corona-Pandemie nicht nehmen lassen.
Bis zum Ende der Anmeldefrist hatten uns zahlreiche Anmeldungen für die Mentoring-Runde 2020/2021 erreicht und am 20. Juni 2020 sind wir mit einem für uns neuen Format, einer virtuellen Kennenlern-Veranstaltung, offiziell in die 4. Mentoring-Runde gestartet.
Über den Sommer hatten die von der AG mentoring zusammengeführten Tandems die Möglichkeit sich kennenzulernen und am 26. Oktober 2020 hat mit unserer virtuellen Kick-Off Veranstaltung die aktive Mentoring-Phase begonnen.
In den kommenden 12 Monaten werden, die an der Mentoring-Runde 2020/2021 teilnehmenden Frauen durch ein Rahmenprogramm in ihrer Tandemarbeit unterstützt. Mehr Infos zu dem von der AG mentoring gestalteten Rahmenprogramm findet ihr unter Mentoring-Veranstaltungen