Wandercoaching

Am Sonntag, dem 21.5.2023, unternahmen wir bei strahlendem Sonnenschein eine gemeinsame Wanderung von Sölden nach Merzhausen. Es war jedoch keine gewöhnliche Wanderung, sondern vielmehr eine Entdeckungsreise zu sich selbst inmitten der wunderschönen Natur, begleitet von Sandra Megahed, einer Coachin und Expertin für persönliche Entwicklung. Nach der ersten Reflexionsrunde mit den Fragen: „Was mich gerade beschäftigt?“, fanden wir eine gemeinsame Frage, der wir uns anschließend widmeten: „Was muss ich abgeben? Was muss ich loslassen?“. In einer vertrauensvollen Atmosphäre inmitten der Natur, ohne Problembehaftung, sondern mit Neugierde, nahmen wir uns Zeit, um dieses Thema zu erforschen.

Sandra führte uns durch gezielte Fragestellungen nach der Methode „The Work/ IBSR“ von Byron Katie durch den Prozess der Selbstreflexion. Dadurch konnten wir unsere eigenen Gedanken und einschränkenden Glaubenssätze identifizieren und sie in Frage stellen. Es war inspirierend, gemeinsam unsere inneren Ressourcen inmitten der malerischen Natur zu entdecken und uns mit den Herausforderungen des Loslassens auseinanderzusetzen. Die Schritte, die wir an diesem Tag unternahmen, hatten auch für unser persönliches Wachstum und unsere Entwicklung eine große Bedeutung.

Den Abschluss der Wanderung fanden wir im Restaurant Süden im Vauban, wo wir uns über unsere gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen austauschten und uns gleichzeitig auch im persönlichen Gespräch besser kennenlernen konnten.

Wir möchten uns bei allen Teilnehmerinnen für ihre Offenheit bedanken. Ein herzliches Dankeschön geht auch an Sandra Megahed für ihr wertvolles Coaching.

Wir freuen uns bereits auf weitere solche inspirierenden Veranstaltungen und die Möglichkeiten des gemeinsamen Wachsens und Lernens.

Vorstand 2023

Am 17. Mai 2023 wurde bei unserer Mitgliederversammlung ein neuer Vorstand gewählt. Zum ersten Mal seit längerem ist das Vorstandsteam nun wieder vollständig und besteht aus neun engagierten Frauen.

Wir möchten hiermit die Mitglieder des Vorstands vorstellen, die von links nach rechts auf dem beigefügten Bild zu sehen sind: Ismira Rehmers, Sarah Port, Izabella Majewska, Miriam Münch, Katharina Stein, Bärbel Thielicke, Cindy Wechsler, Christa Mangold (auf dem Bild fehlt: Eva Nolden).

  • Im Namen des neuen Vorstands möchten wir uns bei allen bedanken, die ihre Stimme abgegeben haben und uns für die nächsten zwei Jahre der Vorstandsarbeit unterstützen. Eure Unterstützung ist uns von großer Bedeutung und wir sind dankbar für Euer Vertrauen.
  • Des Weiteren möchten wir uns bei den engagierten Mitgliedern der Arbeitsgruppen bedanken, die lebendige Berichte geliefert haben und somit zum Erfolg der Mitgliederversammlung beigetragen haben.
  • Ein besonderer Dank geht an die Personen, die spezielle Aufgaben rund um die Mitgliederversammlung übernommen haben: Laura Steller (Moderation), Heike Meichsner (Wahlleitung), Reinhilde Schneider (Wahlhelferin), Elisabeth Maier (Protokoll) sowie Julia Leiendecker und Claudia Wagner (Kassenprüfung). Ohne ihr Engagement und ihre Mitarbeit wäre die Veranstaltung nicht so reibungslos verlaufen.

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit in den kommenden Jahren und stehen Euch für weitere Informationen gerne zur Verfügung.

In diesem Jahr fand am 14. März bereits zum dritten Mal der „Markt der Möglichkeiten“ im Rahmen der Freiburger Frauenwoche, anlässlich des internationalen Frauentags, als Online-Veranstaltung statt. Der Markt der Möglichkeiten ist ein offenes Format, das sowohl für Mitgliedsfrauen und alle Interessentinnen zugänglich ist. Im virtuellen Raum präsentierten dieses Jahr zwölf Mitgliedsfrauen von futura mentoring e.V. in 40-minütigen Slots ein spannendes Thema aus ihrem privaten und beruflichen Erfahrungsschatz mit Bezug zu den Inhalten des Vereins und stellten sie zur Diskussion. Es gab zwei Runden mit jeweils sechs parallelen „virtuellen Räumen“. Etwa 70 Frauen hatten sich angemeldet und konnten in den Räumen ihrer Wahl zuhören, staunen, mitdiskutieren und sich inspirieren lassen.

Ein großer Dank geht an das Organisations-Team und alle Mitwirkenden, die sich über ein durchweg positives Feedback freuen durften.

Das Online-Format hat sich wieder einmal bewährt. Mit dieser Veranstaltung wurde unser Vereinsnetzwerk mit vielen kompetenten Frauen aus unterschiedlichsten Fachbereichen und Altersgruppen nach außen sichtbar gemacht. Die Mitglieder hatten zudem die Möglichkeit, sich untereinander noch besser kennenzulernen, sowohl in den verschiedenen Themen-Slots als auch beim offenen Netzwerken an den virtuellen Stehtischen zum Abschluss der Veranstaltung.

Es lohnt sich selbst im Nachhinein, noch einmal einen Blick auf das ausführliche Programm zu werfen (hier), um die Schätze unseres Vereins zu entdecken und für neue Kontakte zu nutzen.

 

Am 10. März 2023 fand im Rahmen der Frauenwoche der Stadt Freiburg zum Internationalen Frauentag zum ersten Mal ein gemeinsamer Workshop der Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg – Südlicher Oberrhein mit unserem futura mentoring e.V. statt. Beide Anbieterinnen verfolgen mit ihrer Arbeit das Ziel, Frauen bei der Verwirklichung ihrer beruflichen Pläne zu unterstützen. Eines der wichtigen Instrumente ist dabei das Networking.

Der Workshop „Mit Networking beruflich weiterkommen…“ startete mit einem Impuls-Vortrag von Linda Steger, der Leiterin der Kontaktstelle. Im zweiten Teil wurde unser Verein futura mentoring e.V. als Beispiel für ein etabliertes, gut funktionierendes Frauennetzwerk durch einige aktive Mitglieder vorgestellt.

Die ca. 40 Teilnehmerinnen haben damit Impulse und Antworten zu folgenden Fragen gefunden: Was heißt Networking? Und wie geht das überhaupt? Wie stelle ich den ersten Kontakt her und wie präsentiere ich mich? Worüber kann ich reden? Und wie finde ich ein für mich passendes Netzwerk?

Abschließend hatten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, die theoretischen Ansätze beim Networking am Buffet und an den Stehtischen praktisch umzusetzen und mit den Veranstalterinnen zu üben. Unser Verein futura mentoring e.V. stieß dabei auf ein überragendes Interesse und positive Resonanz, wodurch wir einen erfreulichen Beitrag zur Sichtbarkeit unseres Vereins geleistet haben. Herzlichen Dank an Astrid, Bärbel, Elisabeth, Heike, Maja und Miriam M.!

Zum zweiten Mal ermöglichte futura mentoring e.V. kunstbegeisterten Mitgliedern im Februar 2023 einen exklusiven Ausstellungsbesuch mit Führung: „Fun Feminism” – Darstellungen weiblicher Perspektiven in den visuellen Künsten aus humorvoller Perspektive.

Das Kunstmuseum Basel gab Künstler:innen, bis heute untervertreten in Museen, Galerien und Ausstellungen, ein Podium.

Die zum Ausdruck gebrachte Verbindung feministischer Themen mit Humor ließ die Kunst von Künstler:innen der späten 1960 bis 90er Jahre bis zur Gegenwart (u.a. Guerrilla Girls, Pipilotti Rist, Martha Rosler, Rosemarie Trockel oder Cindy Sherman), die Komik und Satire als bestimmende Stilmittel verwenden, als Aktivismus und als Aufruf verstehen.

Fun Feminism Fun Feminism

Die maximale Teilnehmerinnenzahl von 15 war schnell erreicht, und es war schön festzustellen, dass sich alle Altersgruppen von 30+ bis 70+ von der Thematik angezogen fühlten.

Die Führung durch eine Kunsthistorikerin des Museums half uns sehr, Zeit-, Denkens- und Interpretations-Bezüge herzustellen.

So gab es beim anschließenden Netzwerken im Bistro des Kunstmuseums viel zu diskutieren.

Wie zu hören war, gab es im Laufe des Netzwerk-Teils etliche vertiefte Einzelgespräche zum Austausch von Interessen, zu beruflichen Fragestellungen und zur Nachwuchsgewinnung für den Vorstand.

Die Reihe, Frauen-bezogene Ausstellungen zu besuchen, wird mit Sicherheit fortgesetzt.

📷 Dr. Astrid Bruynck

Am 01.07. war es endlich so weit: an einem traumhaften Sommerabend fand im Bürgerhaus Seepark das futura mentoring Sommerfest 2022 statt. Bei sehr leckerem Essen und kalten Getränken konnten wir uns nach langer „zoom“ Zeit mal wieder ausgiebig persönlich auszutauschen.

Nach einer inspirierenden Keynote von Hanna Böhme, Geschäftsführerin der FWTM, waren Alle so im Gespräch vertieft, dass wir uns entschieden haben, die Updates aus dem Verein erstmal zu verschieben.
Vielen Dank für die Teilnahme und auch das positive Feedback, dass uns erreicht hat. Wir hoffen, dass Alle einen spannenden und entspannten Abend erlebt haben, mit intensiven Gesprächen und vielleicht auch den ein oder anderen neuen Kontakte knüpfen konnten.

Ein besonderer Dank gilt auch den Helferinnen, die bei der Planung der Veranstaltung, aber auch bei Auf- und Abbau unterstützt haben.

Unser mutiges Experiment im vergangenen Jahr hat uns solchen Spaß gemacht und ist so gut angekommen, dass wir den „Markt der Möglichkeiten“ auch 2022 wieder angeboten haben.

Der „Markt der Möglichkeiten“ gestaltet von Mitgliedern des Vereins, fand am 15. März 2022 und wie bisher im Rahmen des Veranstaltungsprogramms der Stadt Freiburg zum Internationalen Frauentag statt. Wir hatten uns auch diesmal für das Online-Format entschieden, weil wir damit corona-sicher planen konnten und sich dieses Format zudem hervorragend für diese Veranstaltung eignet.

Auf dem virtuellen „Markt der Möglichkeiten“ haben mehrere Mitgliedsfrauen in 40-minütigen Slots ein spannendes Thema aus ihrem privaten und beruflichen Erfahrungsschatz mit Bezug zu den Inhalten von futura mentoring e. V. präsentiert und zur Diskussion gestellt. Es gab zwei Runden mit jeweils sieben parallelen, „virtuellen Marktständen“. Auf diese Art konnten wir auf ein Neues die Lebendigkeit, die Vielfalt und die Potenziale unseres Vereins zeigen und miteinander feiern!

Das ausführliche Programm ist hier zu finden.

 

Bei traumhaftem Wanderwetter fanden sich um 9:30 Uhr acht wanderfreudige Damen und drei potenziell zukünftige Mitglieder 😉 am Waldkircher Bahnhof ein, um gemeinsam einen schönen Vormittag zu verbringen. Wir starteten in Richtung Kollnau an der Bläsikapelle vorbei Richtung Kohlenbach. Dort stand uns nun der Anstieg der Tour bevor bis hinauf zum Sexauer Haseneckle. Nach einer nur kurzen Trinkpause ging es in den Wald in Richtung Waldkircher Haseneckle mit einer idyllischen Aussicht auf das Kohlenbacher Tal. Mit zügigem Wandertempo und guten Gesprächen erreichten wir unser Ziel für die Mittagspause sogar schon kurz vor 12 Uhr, die Kastelburg, Hier stärkten wir uns ordentlich mit mitgebrachter Vesper. Für unsere kleinen tapferen Wanderinnen waren die ausgestellten Ritterrüstungen und die Musik auf der Burg sicher ein Highlight. Die Erwachsenen konnten von oben auf ganz Waldkirch blicken und wir entschieden uns unser Netzwerktreffen zu verlängern, um nach dem Abstieg noch ein Eis oder eine andere Kleinigkeit zu genehmigen, was wir auf dem Marktplatz genossen. Am Ende unseres Ausflugs hatte sicher jede Frau jede andere ein Stück näher kennengelernt. Wir hatten einen sehr offenen und ehrlichen Austausch und konnten hoffentlich einander Ideen geben, einfach zuhören oder in irgendeiner Form weiterhelfen. Unsere bunte Gruppe aus aktuellen und ehemaligen Mentorinnen und Mentees oder ganz frisch am Verein Interessierten würde sicher das nächste Mal gerne wieder mitlaufen und freut sich einander am 22.9. zum Sommerfest oder am 2.10. zum Mentoringabschluss wiederzusehen, um Gespräche wieder aufzugreifen.

 

Eine Zusammenfassung von Melanie Eichhorn

futura mentoring e.V. hat sich am 15. März 2021 im Rahmen der Freiburger Frauenwoche erstmals auf einem virtuellen „Markt der Möglichkeiten“ präsentiert. Unter dem Motto „Hören, staunen, diskutieren Sie mit uns“ haben 15 Vereinsmitglieder einen Themenleckerbissen aus ihren persönlichen, beruflichen Erfahrungen vorgestellt. Das Programm ist hier zu finden.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung bot sich ein beeindruckendes Szenario, als sich pünktlich die Bildschirme nach und nach mit den Gesichtern von fast 70 Mitgliedern und Interessierten füllten. Freude des Wiedersehens und der Neugier beflügelten uns spontan zu ersten Dialogen.

Nach der „offiziellen“ Begrüßung durch eine Vereins-Vorständin und einem kurzem Technik-Input begaben sich die Teilnehmerinnen in sieben Breakout-Rooms und erlebten dort ihr zuvor ausgewähltes Thema in einer Kleingruppe für etwa eine halbe Stunde, teilweise mit Impulsvortrag und interaktivem Austausch, in jedem Fall mit reger Diskussion. Danach diente eine kurze Pause im Plenum zum Ab- und Umschalten. Neue Gruppen haben sich gebildet, um sich zu weiteren Themen in den Breakout-Rooms der 2. Runde zu treffen. Das ausführliche Programm zum Herunterladen befindet sich noch auf unserer Homepage.

Die Anbieterinnen und Organisatorinnen waren von der Lebendigkeit dieses virtuellen Treffens begeistert und stolz auf das große Interesse und die hervorragende technische Umsetzung. Fast wie bei einer Präsenzveranstaltung sprang der Spirit ganz intensiv auf alle Teilnehmerinnen über. Selbst nach der offiziellen Verabschiedung dauerte das offene Networking an den virtuellen Stehtischen noch lange an.

Gern könnt Ihr Euch selbst ein genaueres Bild anhand der folgenden Rückmeldungen von einigen Teilnehmerinnen und Anbieterinnen des „Marktes der Möglichkeiten“ machen.

Und bitte, fühlt Euch frei, weitere Feedbacks zum Veröffentlichen auf dieser Seite zu schicken! Auch, falls Ihr der Meinung seid, dass wir eine solche Veranstaltung wiederholen sollten, wohlmöglich in einem anderen Format, dann meldet Euch gern:
vorstand@futura-metoring.de . Wir freuen uns auf Eure Rückkopplung!

 

Feedback von einigen Anbieterinnen und Teilnehmerinnen:

„Meine erste Futura Mentoring Veranstaltung: Informative, kurzweilige, tolle Vorträge gefolgt von spannenden Diskussionen mit starken Frauen – Danke! Ich freue mich schon auf die nächsten Veranstaltungen!“

Stephanie B.

 

Majas Idee, einen virtuellen ´Markt der Möglichkeiten´ anzubieten, verdient großen Applaus! Dies war eine super Gelegenheit, das Potenzial unseres Vereins zu zeigen, sich untereinander noch besser kennenzulernen und von den Erfahrungen anderer Frauen zu profitieren.
Schade, dass ich als Anbieterin nur einen Mini-Workshop als Gast besuchen konnte! Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Runde gab es in den Breakout-Rooms noch so viele Themen, die mich interessieren und neugierig gemacht hatten. Ich hoffe, dass wir bei futura mentoring in irgendeiner Form noch einmal die so eine Gelegenheit bekommen, all die kompetenten Frauen mit ihren spannenden Erfahrungen und Themen zu erleben.“

Bärbel Th.

„Im Workshop ‚Vielfältige Nachhaltigkeit – Auf Entdeckungsreise zu unserem Transformationspotenzial‘ haben wir zunächst die vielzähligen Dimensionen von einem nachhaltigen Handeln nach unserem Verständnis ausgebreitet. Es ging u. a. um traditionelle Sichtweisen wie die Ressourcenschonung der Umwelt, um aktuelle Bezüge wie die Beziehungsgestaltung im globalen Miteinander und um persönliche Komponenten, wie das eigene Wohlbefinden im privaten und beruflichen Bereich. Dann haben wir uns der Frage gewidmet, welche Herangehensweisen es braucht, um ein Mehr an (weiblicher) Nachhaltigkeit zu fördern und zu fokussieren.“

Annika H.

 

„NIMM 2 FÜR 1 – Jobsharing als alternatives Arbeits- und Erfolgsmodell

Unsere über 15-jährige Jobsharing-Erfahrung in verantwortlichen Positionen und mit Mitarbeiterführung – das wollten wir mit den TeilnehmerInnen in diesem Workshop teilen. Wichtig war uns, zu zeigen:
– Karriereknick durch Familie und Teilzeit, das muss nicht sein.
– 100 % Jobshare = 200 % Mindshare, wir teilen nicht nur die Verantwortung, sondern auch
unser Wissen.
– Vorteile des Jobsharings nutzen lernen und für Schwierigkeiten kreative Lösungen suchen,
so kann es Spaß machen und effizient gelingen für alle Beteiligten.

Auch wenn nur wenig Zeit zum Austausch blieb, so hoffen wir doch, ein paar Denkanstöße gegeben zu haben. Zur Abrundung gab es für die TeilnehmerInnen aus erster Hand Feedback unseres Vorgesetzten, der ebenfalls am Workshop teilnahm und direkt für Fragen zur Verfügung stand. Somit konnte er aus seiner Perspektive Einblicke geben: Jobsharing, auf beiden Seiten eine Win-win-Situation.“

Heike M. und Susanne Sch.

 

„Im Workshop zum Jobsharing haben Heike und Susanne geschildert, wie qualifizierte Tätigkeit bei reduzierter Arbeitszeit funktionieren kann. Durch die Teilung einer Führungsposition können sie Verantwortung gemeinsam schultern und Freiräume für ihre Familienaufgaben nutzen, ohne den „Teilzeitkraft-Stempel“ aufgedrückt zu bekommen. Ich bin beeindruckt!“

Ulrike B.

 

„Kunst, künstlerische Aktivität, kunstanaloge Haltungen können unsere Arbeit in Wirtschaft und Wissenschaft gründlich irritieren – und inspirieren. Zwei sehr gegensätzliche Modi: Zweckorientierung, strategisches Handeln, Plan und Effizienz auf der einen Seite – und eine Art Spiel mit Tiefgang, kühne Unsicherheit und ein ganzheitlicher Zugang zur Welt auf der anderen Seite. Ihre Faszination davon, was entstehen kann, wenn sich der durchrationalisierte Arbeitsalltag dem Künstlerischen öffnet, teilte die Referentin mit den Teilnehmenden des Mini-Workshops.“

Maja Sch.

 

„Der Beitrag war für mich vor allem eine große Einladung und Ermutigung, Kunst und künstlerisches Denken (wieder mehr) in meinen Arbeitsalltag mit reinzunehmen, eben auch als Kunst-Laiin. Ein Füllhorn von Anregungen, knackig vorgetragen, motivierend, stärkend und inspirierend.“

Julia L.

Die große Corona Krise – das sind meine Bewältigungsstrategien (19.05.20)

Unsere erste Corona-bedingte Online Version des Biographie-Talks wurde sehr gut angenommen und verlief erstaunlich reibungslos. Dabei war es besonders spannend, dass uns Teilnehmerinnen aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen – von Soloselbständigen über Angestellte im Homeoffice bis zu Firmenchefinnen – sehr offen an ihren Problemen und Lösungsstrategien teilhaben ließen. Fast alle konnten sich nach einer Phase der Unsicherheit an die neue Situation gut anpassen. Manche erlebten einen Kreativitätsschub, andere genossen die unerwartete Entschleunigung oder auch die Erforschung der digitalen Möglichkeiten. Als besonders stressig erlebten dagegen junge Mütter im Homeoffice die neue Situation und den älteren Teilnehmerinnen fehlte besonders der Kontakt zu den Enkeln.

 

Machtausübung durch Sprache. Wie mächtig sind Worte und was erlaube ich mir? (07.07.20)

Dieses Thema erwies sich als sehr vielschichtig. Wir beschäftigten uns hauptsächlich mit der Frage, was Sprache mächtig macht und diskutierten das besonders anhand von speziellen Hierarchieverhältnissen, z.B. Chefin zu Mitarbeiterin, politische Anführer zu ihrem Volk, Eltern zu ihren Kindern. In allen Fällen kann Sprache als unterstützend, erklärend, aber auch als abwertend oder verletzend eingesetzt werden. Sprache kann außerdem eine Gruppenzugehörigkeit signalisieren (z.B. akademische Sprache, Dialekt) oder auch der gezielten Manipulation dienen (Stichwort: Populismus). Dabei kann es durchaus passieren, dass beim Angespochenen sogenannte Triggerpunkte berührt werden und die Botschaft dann u.U. falsch verstanden wird. Dadurch können unerwartete, heftige emotionale Reaktionen ausgelöst werden.

Wir waren uns einig, dass ein sorgsamer Umgang mit der eigenen Ausdrucksweise, mutiges Ansprechen von Provokationen und verletzender Sprache bei Kollegen / Vorgesetzten, das Erkennen von Triggerpunkten und oft auch einfach Humor für eine gute Kommunikation auf Augenhöhe wichtig sind.

 

Umbruchsituationen – was sind meine Strategien? Was hat sich bewährt? (15.09.20)

Anders als bei der Diskussion zur Corona Pandemie befassten wir uns hier mit geplanten Umbrüchen, wie z.B. Wechsel des Berufszieles, Übergang von der Uni in die Industrie, aber auch Neuanfang in einem anderen Land. Dieser Schritt wurde als ganz besondere Herausforderung erlebt.

In praktisch allen Umbruchsituationen waren ein klares Ziel und eine gute Planung (einschließlich eines belastbaren Plan B) Voraussetzungen für den Erfolg. Außerdem haben sich Geduld, Kompromissfähigkeit und vor allem Selbstvertrauen als besonders hilfreich erwiesen. Für den erfolgreichen Neubeginn in einem anderen Land wurden möglichst gute Sprachkenntnisse als unabdingbar angesehen.