Veranstaltung vom 18.11.2025 mit Dr. Ilona Rau

„Es gibt immer freie Stellen!“ – mit diesem Satz endete unser gemeinsamer Abend mit unserer Mitgliedsfrau Dr. Ilona Rau, die uns in einem interaktiven Workshop einen Kompass zur beruflichen Neuorientierung vorgestellt hat. Und viele von uns haben diesen Satz auf eine neue Weise gehört: Nicht als Floskel, sondern als eine Einladung, den Blick zu öffnen.

Der Abend stand ganz im Zeichen des Vier-Schritte-Kompasses, mit dem Ilona Menschen bei ihrer beruflichen Neuorientierung begleitet. Das Modell öffnete einen klaren und gleichzeitig ermutigenden Raum:

  • Wer bin ich?
    Welche Werte, Bedürfnisse und inneren Ressourcen prägen mich – und was bringt mich wirklich zum Blühen?
  • Was kann ich?
    Welche Fähigkeiten, Schlüsselqualifikationen und persönlichen Kraftfelder trage ich in mir?
  • Was will ich?
    Welche Themen ziehen mich an – oft sichtbar in dem, was wir lesen, hören oder verfolgen?
  • Wie komme ich dahin?
    Welche Schritte kann ich aktiv gehen? Welche Netzwerke, Sichtbarkeitswege oder auch Zugänge zum verdeckten Arbeitsmarkt können mich unterstützen?

Besonders bereichernd war das Format des Abends: keine reine Wissensvermittlung, sondern ein lebendiger Austausch. Breakout-Rooms, Dialogrunden und Impulsfragen luden dazu ein, das Gehörte direkt auf die eigene berufliche Situation zu beziehen. Dadurch entstand viel Nähe und Offenheit.

Das Feedback der Teilnehmenden hat diesen Eindruck bestätigt.
So wurde der Vier-Schritte-Prozess als „super hilfreich“ beschrieben, der Austausch als „sehr inspirierend“ und der Input als „kurz, wertvoll und nachhaltig“. Viele nahmen mit, dass hinter Fähigkeiten häufig Bedürfnisse verborgen liegen – ein Gedanke, der bei mehreren gleich weiterwirkte.

Eine zentrale Erkenntnis des Abends war:
Es gibt nicht den einen Traumjob. Aber es gibt immer Möglichkeiten, die zu den eigenen Fähigkeiten, Interessen und Rahmenbedingungen passen. Entscheidend ist, mutig zu prüfen, aktiv zu werden und die eigenen Möglichkeiten sichtbar zu machen.

Es gibt immer freie Stellen – entscheidend ist, welche zu uns passen.

Wir bedanken uns herzlich bei Dr. Ilona Rau für ihre wertvollen Impulse und bei der AG futura für die Organisation dieses inspirierenden Abends.

Ein Foto sagt manchmal mehr als tausend Worte:
Frauen, die lachen, stolz ihre Zertifikate und Blumen in den Händen halten zeigt Freude, Verbundenheit und Dankbarkeit.

So sah sie aus, unsere Abschlussrunde des Mentoring-Programms 2024/2025 am 11. Oktober. Nach anderthalb Jahren intensiver Begegnungen und gemeinsamer Entwicklung haben wir uns getroffen, um zurückzublicken, Erfahrungen zu teilen – und zu feiern, was in dieser Zeit entstanden ist.

Insgesamt 23 Tandems waren Teil dieses Programms – 23 Begegnungen, die Mut gemacht, Perspektiven verändert und neue Wege eröffnet haben. Alles ehrenamtlich, getragen von Frauen, die ihre Freizeit investieren, um sich gegenseitig zu unterstützen, voneinander zu lernen und gemeinsam zu wachsen. Genau das macht futura mentoring e.V. aus: ein Mitmachverein, in dem Engagement, Offenheit und Herz Hand in Hand gehen. 💛

Im geschlossenen Teil am Nachmittag wurde reflektiert und dankbar zurückgeschaut:

  • Was war mein größtes Learning?
  • Welche Begegnung hat mich besonders berührt?
  • Was nehme ich aus dieser Runde mit in meinen Alltag?

Das Highlight des öffentlichen Teils war die inspirierende Keynote von Julia-Luise Rapp zum Thema „Finanzielle Unabhängigkeit von Frauen“. Mit Begeisterung zeigte sie, warum finanzielle Selbstbestimmung ein wichtiger Teil von Empowerment ist – und wie jede Frau Schritt für Schritt und durch Beratung mehr Sicherheit und Freiheit gewinnen kann.

Anschließend war Raum für Austausch, Gespräche und neue Begegnungen – zwischen Mitgliedern, Interessierten und Gästen. Es war spürbar, wie lebendig unser Netzwerk ist und wie viel Kraft entsteht, wenn Frauen sich gegenseitig stärken.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mentorinnen, Mentees und das Team der AG mentoring für die großartige Organisation, den liebevollen Rahmen und euer unermüdliches Engagement!

Diese Runde hat wieder einmal gezeigt, was möglich ist, wenn Frauen sich zusammentun.

„Drei starke Frauen“ – exklusiv für unsere Futura-Mentoring-Frauen

An diesem trüben Samstagvormittag im November hängen schon drei Frauen in der Kunsthalle Messmer in Riegel rum: Niki de Saint Phalle, Sylvette David und Elvira Bach. Sie wurden für die Ausstellung „Drei starke Frauen“ ausgewählt. Und von unserem Netzwerk kommen noch ein starkes Dutzend kunst- und kulturinteressierte Mitglieder dazu – zu einer exklusiven Führung.

„Wollen wir uns noch kurz vorstellen, es sind auch ein paar Neue da“, sagt Maja und wir nutzen das Foyer für eine kurze Vorstellung. Dann geht’s rein ins Ausstellungsvergnügen: 120 Werke erwarten uns, ebenso die kompetente und sympathische Kuratorin Karina Klucha. Wir sind ganz Auge und Ohr.

Gleich im ersten Raum: Eine ikonische Nana-Figur im bunten Badeanzug mit rotem Herzchen auf der Brust und klobigen Krebsarm. Typisch Niki de Saint Phalle. Originell und provokant – entgegen dem in den 1960er aufkommenden weiblichen Twiggy-Ideal. Den Missbrauch durch den Vater hat Niki de Saint Phalle erst nach seinem Tod publik gemacht. Ihre farbenfrohen drallen Nanas bekommen so eine neue Dimension. Sind die Figuren wirklich so fröhlich und leichtfüßig, wie sie auf ersten Blick scheinen? Auch spannend, aber lustig ist es, manche der Illustrationen näher anzuschauen. In einem Bild lautet die Sprechblase etwa auf deutsch: „Hast du ihre Haare gesehen? Ich weiß nicht, was du an ihr findest.“ Niki de Saint Phalle ging oft mit Humor ans Werk – und das zaubert jetzt mancher Besucherin ein Schmunzeln ins Gesicht.

Danach einige Gemälde und Keramiken von Sylvette David, einem früheren Modell von Pablo Picasso. Ihre Werke lehnen sich stark an Picassos Stil an – gibt es da auch eine eigene Linie zu erkennen? Anders bei der dritten, auch zeitgenössischen Künstlerin, Elvira Bach. In den 1980ern als Vertreterin der „Neuen Wilden“ gefeiert, wirken ihre expressionistischen Frauen-Bilder auch heute noch angriffslustig: als Vamp oder Küchenchefin mit blumendurchbohrter Brust oder griffbereitem Messer. Die exklusive Führung ist schon vorbei – da diskutiert die Kuratorin gerne noch mit. Warum gerade diese drei Frauen? Oder: Wäre heutzutage auch eine Ausstellung mit starken Männern denkbar?

Die Diskussion setzen wir anschließend fort – beim beruflichen Netzwerken und leckeren Tafeln im Riegeler Stammhaus. Zu Führung und Eintritt hat uns, wie schon so oft, unser Verein Futura Mentoring e.V. eingeladen 🙂 Danke nochmal an die Kunsthalle Messmer!

📷 Ursula Thomas-Stein

 

Am 12.10. haben wir uns zur Kick-Off-Veranstaltung der bereits 7. Mentoringrunde getroffen. 

Wir haben intensiv zusammengearbeitet und zahlreiche Möglichkeiten gehabt, um uns besser kennenzulernen. Bereits in der Vorstellungsrunde haben wir mit einer spielerischen, rhythmischen Übung veranschaulicht, dass es völlig in Ordnung ist, im eigenen Takt zu gehen – denn als Gruppe finden wir immer wieder harmonisch zueinander zurück.

 

Die Vorstellung der Tandems, Mentorin und Mentee, war kreativ und sehr individuell.  Es wurde gezeichnet, gemalt, geschrieben und sowohl mit Bildern als auch mit Worten gearbeitet. In Einzel- und Gruppenarbeit haben wir uns mit zentralen Themen wie Zielsetzung, Rollenverständnis und Gesprächsführung auseinandergesetzt.

Die Teilnehmerinnen beschrieben den Nachmittag mit Adjektiven wie: „Inspirierend, neugierig, großartig, klasse, super, motivierend.“

Ein herzliches Dankeschön an die AG mentoring für die großartige Vorbereitung!  Das Herzstück unseres Vereins schlägt wieder kräftig, und alle sind voller Motivation.

Fotos: Heike Meichsner, Izabella Majewska

Am 12.09. haben wir uns zum Sommerfest von futura mentoring e.V. getroffen. Trotz der nicht ganz sommerlichen Temperaturen war die Atmosphäre warm, und der Austausch bei Musik (organisiert von Katharina Stefanie Stein) und guten Gesprächen machte den Abend wirklich besonders.









Im Mittelpunkt stand unser gemeinsames Netzwerken. Bei leckerem Fingerfood und musikalischer Begleitung gab es viel Gelegenheit, neue Verbindungen zu knüpfen und bestehende Kontakte zu vertiefen.

Eva Nolden hat besonders hervorgehoben, wie wichtig das Engagement unserer Mitglieder für den Verein ist. Ohne die vielen aktiven Frauen, die sich mit so viel Energie einbringen, wäre all das gar nicht möglich. Eure Unterstützung macht unser Vereinsleben lebendig und vielfältig – dafür ein herzliches Dankeschön! Gleichzeitig sind wir weiterhin auf tatkräftige Hilfe angewiesen, um neue Projekte zu realisieren und gemeinsam noch mehr zu erreichen. Wer Lust hat, mitzumachen, kann sich gerne bei uns melden – wir freuen uns über jede Unterstützung!

Spannend war zudem die Vorstellung unserer Nachhaltigkeitsgruppe, die regelmäßig zusammenkommt, um zu überlegen, wie wir im Großen wie im Kleinen nachhaltiger handeln können 🌍.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Abend ermöglicht haben – von der Organisation bis zur Musik 🎤: Katharina Stefanie Stein, Eva Nolden, Elisabeth Maier, Dr. Christa Mangold, Bärbel Dr.-Ing. Thielicke, Dr. Astrid Bruynck, Dr. Miriam Münch, Izabella Majewska – und vor allem an alle, die dabei waren.

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Einen zweistündigen Workshop „Online-Netzwerken mit LinkedIn“ mit Neuem und Wichtigem für den Gebrauch dieser professionellen Social Media-Plattform hatte futura mentoring e.V. Mitglied Ilona Rau, langjährig selbstständige Unternehmens-, Gründungs- und Karriereberaterin, angekündigt. Zahlreiche Mitglieder (25 TN) nutzten das Angebot – und es war nicht zu viel versprochen: sowohl Anfängerinnen als auch bereits auf LinkedIn Vertretene bekamen kurzweilig und hoch informativ Erläuterungen und Tipps zur Nutzung. Detailfragen konnten erörtert werden und das anschließende Feedback der Teilnehmerinnen zeugte von durchweg positiver Wahrnehmung:

„Liebe Ilona, es war ein megainteressanter Beitrag von Dir. Ich habe heute festgestellt, dass ich schon seit 2008 bei LinkedIn bin und 1.006 LinkedIn Kontakte habe und dennoch habe ich heute noch sooo viel Neues erfahren. Besten Dank dafür.“

„Herzlichen Dank! Lebendig und appetitanregend.“

„Vielen Dank – ich habe noch kein Profil, bin jetzt aber direkt motiviert loszulegen.“

„Für mich als absolute LinkedIn-Anfängerin war es super! Ich hab alles verstanden und das Gefühl, es auch jetzt sofort umsetzen zu können. Auch die Zeit und Dauer war optimal.“

„Vielen Dank, war sehr kurzweilig.“

„Vielen Dank für den informativen Workshop. Mir gefiel die hohe Praxisorientierung sehr gut, nehme eine gut gefüllte Liste mit Impulsen der Überarbeitung mit 🙂. Außerdem wurden die Chatfragen zeitnah eingebunden, das ist auch angenehm gewesen.“

„Tausend Dank! Das war so wertvoll!“

LinkedIn und seine vielfältigen Aspekte zur Selbstdarstellung – je nach Zielsetzung, was damit bezweckt werden soll – könnte durchaus ein weiterführendes Thema werden.

Wir danken Ilona Rau herzlich für den spannenden und lehrreichen Workshop und freuen uns auf zukünftige Veranstaltungen!

https://www.ilonarau.de/

https://www.linkedin.com/in/ilonarau/

Auch unser Verein selbst nutzt LinkedIn:

➡️ Folge uns auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/futura-mentoring/

➡️Schließe Dich als Mitglied unserer geschlossenen Community an: https://www.linkedin.com/groups/12829190/

 

Für kunstbegeisterte Mitglieder hat futura mentoring e.V nun schon mehrfach den Besuch, samt kundiger Führung, herausragender Ausstellungen von Künstlerinnen ermöglicht.
So waren wir am 8. Juni 2024 erneut im Kunstmuseum Basel…..
Wieder umfasste die Gruppe, die sich von der Thematik angezogen fühlte, alle Altersgruppen.

Und erneut zeigte es sich, wieviel näher die sowohl sachkundige als auch mitreißende Führung durch eine Kunsthistorikerin des Museums uns den Umständen der mittelalterlichen Gesellschaften Europas brachte.

Denn siehe da: schon damals fanden talentierte und ambitionierte Frauen nicht nur Förderer aus dem Familienkreis oder von ihren Kunstlehrern. Sie waren teilweise erfolgreicher als ihre Partner und durchaus auch Ernährerinnen ihrer Familien.

So gab es beim anschließenden Netzwerken im Bistro des Kunstmuseums viel zu diskutieren.

Wie zu hören war, gab es im Laufe des Netzwerk-Teils etliche vertiefte Einzelgespräche zum Austausch von Interessen, zu beruflichen Fragestellungen und zur Nachwuchsgewinnung für den Vorstand.

Wohl auch in Zukunft werden wir Besuche Frauen-bezogener Ausstellungen – im geografisch gut erreichbaren Umkreis – fortsetzen.

📷 Dr. Astrid Bruynck

Ausstellungsführung „Geniale Frauen“ im Kunstmuseum Basel Ausstellungsführung „Geniale Frauen“ im Kunstmuseum Basel

Hochklassig bis hochsommerlich – sportlicher Ausflug zum Bundesligaspiel der SC-Frauen

Samstag, 13. April, Anpfiff um Punkt zwölf. Wir Frauen von Futura Mentoring haben nicht nur wunderbare Plätze auf der Haupttribüne, wir sind auch voll motiviert. Zusammen mit den beiden begleitenden Männern, geben wir eine fantastische Fan-Elf ab – wir unterstützen unsere Freiburgerinnen ab der ersten Minute mit Klatschen und Rufen. Und es geht gleich dramatisch hin und her: Der achte gegen den zweiten Platz, rot-weiße Füchsinnen gegen grau-grüne Wölfinnen vom VFL Wolfsburg.

Hach, was das ist schweißtreibend – auch auf den Sitzplätzen! Denn wir verfolgen das Spiel bei fast hochsommerlichen Temperaturen. Über uns lacht die Mittagsonne, neben uns tobt der Wolfsburger Fanclub mit tierisch lauten Pauken und Krakeelenden. Die zweite Halbzeit bringt zwar Erleichterung, unsere Tribüne liegt jetzt schön im Schatten. Aber unser Team verliert immer öfter den Ball und die Fankurve nebenan wird immer fröhlicher. Und doch: Die SC-Kickerinnen fighten bis zur letzten Sekunde – das merken auch diejenigen von uns, die zum ersten Mal im Stadion sind. Und zwischendrin erzielen wir auch ein klasse Tor (Eileen Campbell). Gut gemacht!

SC Spiel

Zusammen anfeuern, zusammen netzwerken

Nach dem Kick sind wir noch, beim Stadion um die Ecke, im Café Ambrosia eingekehrt. Denn sportliches Netzwerken gehört bei uns immer dazu – dieses Mal open-air, auf der sonnigen Dachterrasse. Übrigens: Als berufliches Frauen-Netzwerk organisieren wir unterschiedliche Events: Biographie-Talks, Wohnzimmer-Kino und Ausflüge wie diesen zu einem Spiel der SC-Frauen. Da feuern wir die Spielerinnen zusammen an und genießen das Event rundum (auch wenn es wie heute 1:4 ausgeht).

Funfact: Die SC-Kickerinnen spielen seit 2011 erstklassig – genau seit dem Gründungsjahr unseres Vereins futura mentoring e.V.

Vielen Dank für die Initiative und Orga an Dr. Elisabeth Maier von der AG Veranstaltungen 🙂

📷 Ursula Thomas-Stein

Nachdem die Mentoring-Runde 2020/2021 durch Corona großen Herausforderungen ausgesetzt war, konnte die 6. Runde auch wieder mit Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden. Es gab dabei eine Mischung aus Präsenz- und Online-Terminen, wobei die Präsenztermine überwogen. Die Organisatorinnen aus der AG-Mentoring haben sich sichtlich viele Gedanken über den Ablauf des Mentoring sowie der einzelnen Veranstaltungen gemacht. Dies hat zum großen Erfolg der vergangenen Mentoring-Runde beigetragen.
Ein weiterer Punkt für das exzellente Gelingen der Mentoring-Runde war das passgenaue Matching der einzelnen Tandems.

Das Besondere am Mentoring bei futura mentoring ist die Begleitung der Runde durch regelmäßige Veranstaltungen. Während dieser Treffen können Zwischenstände evaluiert werden, Erfahrungen ausgetauscht und Fragen diskutiert werden. So werden Mentees und Mentorinnen während der gesamten Zeit aktiv von der AG-Mentoring begleitet. Bei diesen halbtägigen Veranstaltungen wurde auch immer Zeit eingeplant, um sich auszutauschen und zu vernetzen, was von allen Seiten sehr begrüßt und genutzt wurde.

Wie sich beim Abschlusstreffen herausstellte, fällt es manchen Frauen zunächst schwer, die erste Hürde zu überwinden und sich für das Mentoring anzumelden – dies gilt sowohl für Mentees als auch für Mentorinnen. Doch solche Zweifel sind unbegründet. Die Mentees erhielten wertvolle Ratschläge und Unterstützung von ihrer Mentorin. Die Mentorinnen wiederum konnten ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen und fühlten sich bestärkt, andere unterstützen zu können. Auch das Gefühl der Mentees, dass sie von den Mentorinnen viel abverlangen, ist unbegründet. Zumindest aus meiner Sicht als Mentorin war der Einsatz überschaubar. Ich war eher erstaunt, wie wenig ich für die Treffen vor- bzw. nachbereiten musste und trotzdem meiner Mentee einer Hilfe war. Ich denke, ich kann behaupten, dass sowohl Mentees als auch Mentorinnen nicht nur neue Erkenntnisse, sondern auch Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten gewonnen haben.

17 Tandems waren dankbar und fühlten sich bereichert durch das gut anderthalbjährige Mentoring-Programm. Wir von der AG Mentoring haben unsere Zusammenarbeit wieder genossen und freuen uns über das gute Gelingen, das uns auch wieder Motivation für die kommende Runde ist.

Victoria Smith-Machnow (Mentorin aus der Mentoring-Runde 2022/23)

Habt ihr Euch schon mal über die Kraft des Lobes Gedanken gemacht?

Am 20. Februar 2024 kamen wir erneut zum Biographie-Talk zusammen, um das Thema „Lob“ auf eine offene, neugierige und unterhaltsame Weise zu erkunden. Wir fragten uns, was Lob eigentlich ist und wie eng es mit Wertschätzung und Anerkennung verbunden ist.

  • Ist Lob eigentlich wichtig?
  • Welchen Zweck verfolgt es und welche Auswirkungen hat es auf uns?

Gemeinsam tauschten wir uns über verschiedene Konzepte in Unternehmen und wie sie mit Lob umgehen. Wir stellten fest, dass die Lobkultur stark von der Unternehmenskultur abhängt und dass es auch auf internationaler Ebene unterschiedliche Umgangsformen mit Lob gibt. Einige Unternehmen haben Belohnungssysteme eingeführt, um die Bedeutung von Lob zu betonen. Doch fördert dieser Ansatz wirklich die intrinsische Motivation?

Wir fragten auch KI nach ihrer Definition von Lob. Lob soll demnach spezifisch und ehrlich sein, um zu wirken. Um die intrinsische Motivation zu fördern, sollte die Anstrengung auf dem Weg gelobt werden, nicht nur das Ergebnis. Wir waren uns einig, dass Lob förderlich ist und zu mehr Spaß und Motivation führt. Somit scheinen die Sprichwörter „Nicht geschimpft ist genug gelobt“ oder „Eigenlob stinkt“ zum Glück antiquiert zu sein.

Ein besonderer Dank geht an Dr. Christa Mangold für die Moderation durch das Thema und an alle teilnehmenden Frauen für den lebhaften und offenen Austausch.

Das Thema des nächsten Biographie Talks lautet: „Eigenlob stinkt. Wie kann ich mich selbst loben?“ Wir freuen uns auf weitere spannende Diskussionen!